Außenministerium Wien: Herrengasse 11-13, 1998-2006

 

Das Projekt wurde 1998 mit einem Konzept für moderne Büros in den historischen Mauern der bedeutenden Wiener Innenstadthäuser gestartet. 2001 begann die Planung für die Nutzung als neues Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten und 2003 für ein Veranstaltungszentrum in den historisch wertvollen Prunkräumen des Hauses Herrengasse 13.

 

Mitte 2005 war die Revitalisierung dieser beiden Häuser abgeschlossen. Jetzt bietet das Haus Herrengasse 11 und Teile des Hauses Herrengasse 13 modernste Amtsräume für das Bundesministerium. Das Haus Herrengasse 13, welches Bauteile der Gotik, der Renaissance, des Barock und des Klassizismus in höchster Qualität aufweist beherbergt im EG und 1.OG ein Veranstaltungszentrum. Dazu wurden neue Foyers geschaffen, neue Treppen eingebaut, die Gebäudetechnik auf modernsten Stand gebracht.

 

Umfassende denkmalpflegerische Restaurierungen und tiefgreifende Modernisierungen in der sehr bedeutenden Baustruktur sind die wesentlichen Aspekte dieses Projektes. Es war eine der spannendsten denkmalpflegerischen Herausforderungen der Wiener Innenstadt.

 

Die Energieversorgung erfolgt durch eine bestehende Trafostation, welche durch die Wien Strom erneuert wurde und eine neue Trafostation, welche in der neuen Unterkellerung im Innenhof neben der Hautechnikzentrale ebenfalls durch die Wien Strom errichtet wurde.

 

Die Kälteversorgung erfolgt mit zwei Kältemaschinen (Komfort-Kälte und EDV-Kälte). Die beiden Kälteanlagen sind redundant ausgeführt. Sollte die EDV-Kälte ausfallen, besteht die Möglichkeit die erforderliche EDV-Kälte von der Komfort-Kälte zu erhalten.

 

Die Heizungsversorgung erfolgt von der Fernwärme Wien. Die Herausforderung darin bestand, modernste Gebäudetechnik in den historischen Mauern der bedeutenden Wiener Innenstadthäuser unterzubringen, moderne Technik mit den historischen Gemäuern zu vereinen und die notwendigen gebäudetechnischen Installationen für moderne Büronutzung zu realisieren.